Montag, 26. Juni 2017

1.000 Tage Täglichlaufen?!

1.000 Tage lang täglich laufen - ohne jede Ausnahme??? So ist es: 1.000 Tage täglich gelaufen!!! Ich habe es getan! Fast ungläubig sitze ich vor meinem Laptop. Doch es ist so: seit dem 10. Oktober 2014 laufe ich jeden Tag mindestens eine Meile. 6.4000 Kilometer sind es unterm Strich geworden, wobei es darauf  kaum ankommt.  Wie kommt man dazu etwas derartiges zu betreiben? Wo ist der Sinn? Ich kann das nicht wirklich beantworten und verstehe es selbst kaum. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es unterm Strich einen Sinn macht. Für mich selbst, höchst persönlich. Momentan bin ich glücklich und tatsächlich auch stolz darüber. Nicht nachgegeben zu haben. Nicht locker gelassen zu haben. Wenn die Beine mal nicht wollten und der Kopf den überwiegenden Teil der Laufarbeit verrichten musste. Wenn ich mal nicht ganz fit war und es eine echte Überwindung kostete loszulaufen. Ich habe es getan. Gut gemacht.



Dazu braucht man vor allem unheimlich viel Glück. Gesund genug und robust genug zu sein. Diese notwendigen Umstände sind unerlässlich und ich bin dankbar, tausendmal dankbar, dass sie in ausreichendem Maße vorgelegen haben.

1.000 Tage nacheinander täglich zu laufen waren kein Ziel, wohl eine Marke. Daher macht es keinen Sinn jetzt aufzuhören. Morgen schon geht es weiter - das ist der Plan.



1.000 Lauftag - Mi. 5. Juli 2017 - 6,25 Km




999. Lauftag - Di. 4. Juli 2017 - 5,01 Km
998. Lauftag - Mo. 3. Juli 2017 - 10,49 Km
Wieder einmal mit Mücken, Fliegen und UFO  als Motivationshilfe.
997. Lauftag - So. 2. Juli 2017 - 8 Km
Zu sehen gab es drei Rehe; schlafende Enten auf dem Bürgersteig und die abgebildete Sonnenblume.
Drei Läufe verbleiben noch. Heute ging es ganz leidlich, auch wenn die Atemwege noch nicht wieder ganz frei sind. Daher heute auch kein langer Lauf.
996. Lauftag - Sa. 1. Juli 2017 - 2 Km - genüsslicher Landregen
995. Lauftag - Fr. 30. Juni 2017 - 6,6 Km

994. Lauftag - Do. 29. Juni 2017 - 6,4 Km
Fazit: zufrieden!


993. Lauftag - Mi. 28. Juni 2017 - 2 Km
Den ganzen Tag müde, so war auch das Laufen. Man muss das Täglichlaufen als Ganzes sehen und nicht als Phase einer Serie. Sicher kommt einem innerhalb einer solchen Phase die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Morgen geht es weiter und wahrscheinlich wird es besser.
992. Lauftag - Di. 27. Juni 2017 - gelaufen: 3,65 Km
Ganz früh am Morgen, schwerer Atem, aber immerhin.
Fuchs schlägt sich direkt vor mir ins Feld. Den bekomme ich nur sehr, sehr selten zu Gesicht. Zum Fotografieren reichte es nicht; ich war zu verblüfft und es ging viel zu schnell.
Zweiter Lauf um 11.30 Uhr - 3,65 Km
Dritter Lauf um 17.00 Uhr - 4,2 Km
Ziel: den Beinen durch moderate Reize zu signalisieren, dass es keine Ruhepause gibt.
991. Lauftag -  Mo. 26. Juni 2017 - gelaufen: 2 Km

Die 1.000 Tag scheinen zum Greifen nahe und sind doch gleichzeitig so weit weg. Ich fühle mich schlapp, mir ist übel, dem Kreislauf geht es nicht gut; Gliederschmerzen und ich schnappe nach Luft. Doch anders als gestern, als der Start zu meinem kurzen Lauf riesige Überwindungen kostete, spielt heute der Kopf wieder mit. Ich will es, ohne wenn und aber. Die 15 Minuten Selbstüberwindung sind es allemal wert. Und wenn der Kopf erst mal diese Vorarbeit geleistet hat, dann klappt es auch mit dem Laufen.

Täglichlaufen seit dem 10. Oktober 2014. Eine lange Zeit bezogen auf das Laufen. Es scheint mir viel zu bedeuten, denn ich bin jetzt nicht bereit sang- und klanglos einzugehen.

Kurzer Lauf und doch sehe ich heute wieder in der Nähe der Suderwicher Sportanlagen einen Grünspecht. Erstmals entdeckt vor einigen Wochen und jetzt zeigt er sich hin und wieder.
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Weiterer Rückblich Juni:


Sonntag, 25.06.2017  2 Km


Samstag, 24.06.2017   2 Km


Freitag, 23.06.2017  2 Km


Donnerstag, 22.06.2017 22,1 Km


Mittwoch, 21.06.2017 3,13 Km


Dienstag, 20.06.2017   6,23 Km


Montag, 19.06.2017   21,1 Km


Sonntag, 18.06.2017  21,1 km 


Samstag, 17.06.2017  5 km 


Freitag, 16.06.2017  3,62 km 


Donnerstag, 15.06.2017  12,01 km 


Mittwoch, 14.06.2017  3,15 km 


Dienstag, 13.06.2017  10,2 km 


Montag, 12.06.2017  3,13 km 


Sonntag, 11.06.2017  16,4 km  


Samstag, 10.06.2017  4,24 km 


Freitag, 09.06.2017  12 km 


Donnerstag, 08.06.2017  4,26 km 


Mittwoch, 07.06.2017  6,42 km 


Dienstag, 06.06.2017  4,19 km 


Montag, 05.06.2017  13,1 km 


Sonntag, 04.06.2017  5 km 


Samstag, 03.06.2017   10,36 Km


Freitag, 02.06.2017   4,2 Km


Donnerstag, 01.06.2017   2 Km

Mittwoch, 31. Mai 2017

Zehn Jahre Marathon

Am 13. Mai 2007 bin ich im jugendlichen Alter von 54 Jahren meinen ersten Marathon gelaufen. Es war der nach dem Hauptsponsor benannte Karstadt-Marathon, der sich selbst gerne auch als der Ruhrgebietsmarathon ansah. Es gab zwei Startpunkte in Dortmund und Oberhausen. Beide Strecken führten nach Essen. Ich war von Dortmund über Bochum, Herne, Gelsenkirchen nach Essen gelaufen. Der erste Marathon ist immer ein ganz besonderes Ereignis. Den damaligen grandiosen Zieleinlauf aber auch die vorherigen Strapazen werde ich nie vergessen.

Jetzt, am 21. Mai 2017 war ich wieder an einem, Marathonstart, nämlich beim Vivavest-Marathon mit einem Rundkurs von Gelsenkirchen über Essen, Gladbeck, Bottrop und wieder nach Gelsenkirchen zum Ausgangspunkt zurück.

Zehn Jahre Marathon; jetzt war es mein zwölfter Start und Finish. 2012, 2013 und 2016 blieben ohne Marathon. Es fehlte die Motivation sich einer monatelangen Vorbereitungsphase zu unterwerfen. Eine solche Pause bedeutet immer, dass es bei dem nächsten Start danach schwieriger wird. Es ist ein aufwendiger Neuanfang.

In diesem Jahr führte die  Strecke an die früheren Zechen "Zollverein" in Essen, "Nordstern" in Gelsenkirchen und der letzten noch aktiven Zeche "Prosper Haniel" in Bottrop vorbei. "Kohle" das war einmal und Nostalgie in dieser Richtung wäre auch sachlich verfehlt. Fossile Energiegewinnung entspricht nicht mehr dem Erkenntnisstand. Sei`s drum. Früher war nicht alles besser, nur eben anders. Ein Marathon ist immer 42,2 Km lang. Insoweit hat sich nichts geändert. Außer: man wird nicht jünger und schon gar nicht schneller. Und so war mein Ziel auch sehr limitiert: ich wollte schlicht das Ziel erreichen. Das ist bei einer so langen Distanz auch kein Honigschlecken.

Ich wollte es und kann mich also auch nicht darüber beschweren, dass es so schwer war. Es  war ein wunderschöner Maitag. Die Sonne brannte  unentwegt vom wolkenlosen Himmel. Auch wenn es nur 21 Grad warm wurde, so  war es durch eine wirkungsvolle Bestrahlung. Und Schatten ist auf  einem Straßenkurs rar gesät.  Das kann  mal vorkommen im Wonnemonat Mai im Ruhrgebiet.

Bis zur Halbmarathonmarke  stimmte auch mein Zeitplan noch: 2:34:40 Stunden bei einer Zielzeit von 5:15 Stunden. Doch inzwischen waren die Mittagsstunden überschritten und die Wärme saugte an den Energie- und Motivationsreserven. Und als nach etwa 28 Kilometern mit der Zeche "Prosper Haniel" der letzte bemerkenswerte "Sightseeings-Punkt passiert war, war die Luft sozusagen raus. Die vielen Kilometer durch gleich ausschauende Siedlungen sorgten auch nicht dafür, dass es leichter wurde. Jeder Kilometer zog sich wie Kaugummi und mir war die Zeit längst  egal. Wenn es nur sein Ende finden würde.

Kurz vor  dem Ziel näherte  ich mich einem Marathonlaufenden Feuerwehrmann in voller Montur und Ausrüstung. Unglaublich. Welche Energieleistung. Weniger  hundert Meter vor dem Ziel bemerkten zwei  Polizisten auf Motorrädern den Feuerwehrmann. Sie schalteten das Blaulicht an und gaben ihm ein Ehrengeleit. Und so kam ich auch ins Ziel - sehr müde und noch mehr erleichtert.  Und nach einigen  Minuten des Durchatmens kam dann auch die Zufriedenheit: ich hatte mich wieder einmal durchgebissen. Zeit nebensächlich: 5:22:25 Std. und damit gut 3 Minuten langsamer als vor 10 Jahren. Ich denke, dass ich das immer noch deutlich besser kann - vielleicht noch in diesem Jahr.

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Täglichlaufen seit dem 10. Oktober 2014 - 965 Tage

Auch  der Marathon und die beiden etwas beschwerlichen Tage danach  haben daran nichts geändert.  das wäre auch ein zu hoher Preis gewesen. So  aber kann es weiter gehen. Und ganz allmählich kommen auch die 1.000 Tage in Sichtweise. Wenn nichts unvorhergesehenes passiert, dann kann ich diese Marke vielleicht erreichen. Wäre doch schön.

Jetzt hält der Sommer Einzug. In dieser Woche kletterte das Thermometer erstmals auf 30 Grad. Meine Lieblings-Lauftemperatur ist das nicht.

Gelaufen im Mai: 200,1 Km in 24:08:41 Std. (7:15 Min./Km)
in 2017: 1.002,37 Km in 117:06:41 Std. (7:01 Min./Km)

Mittwoch, 31.05.2017   7,37 Km in 0:52:11 h
Dienstag, 30.05.2017 7,17 Km 0:51:30 h
Montag, 29.05.2017  7,28 km  0:51:13 h
Sonntag, 28.05.2017  7,18 km  0:50:37 h
Samstag, 27.05.2017  7,19 km  0:50:38 h
Freitag, 26.05.2017  7,24 km  0:51:01 h
Donnerstag, 25.05.2017  4,18 km  0:29:30 h
Mittwoch, 24.05.2017  3,14 km  0:22:15 h
Dienstag, 23.05.2017  2,06 km  0:15:04 h
Montag, 22.05.2017  2 km  0:15:20 h
Sonntag, 21.05.2017  42,2 km  110 hm  5:22:25 h
Samstag, 20.05.2017  2 km  0:15:16 h
Freitag, 19.05.2017  2,29 km  0:16:11 h
Donnerstag, 18.05.2017  2 km  0:14:16 h
Mittwoch, 17.05.2017  5 km  0:35:44 h
Dienstag, 16.05.2017  2 km  0:13:49 h
Montag, 15.05.2017  2 km  0:13:54 h
Sonntag, 14.05.2017  25 km  3:02:11 h
Samstag, 13.05.2017  2,05 km  0:14:54 h
Samstag, 13.05.2017  2,05 km  0:14:54 h
Freitag, 12.05.2017  10 km  1:12:40 h
Donnerstag, 11.05.2017  2 km  0:14:40 h
Mittwoch, 10.05.2017  9 km  1:03:41 h
Dienstag, 09.05.2017  2 km  0:13:46 h
Montag, 08.05.2017  2 km  0:13:09 h
Sonntag, 07.05.2017  16 km  1:56:10 h
Samstag, 06.05.2017  2,2 km  0:15:02 h
Freitag, 05.05.2017  7,34 km  0:50:37 h
Donnerstag, 04.05.2017  2,12 km  0:13:37 h
Mittwoch, 03.05.2017  2 km  0:13:37 h
Dienstag, 02.05.2017  2,04 km  0:13:54 h
Montag, 01.05.2017  2 km  0:15:47 h













Sonntag, 14. Mai 2017

Himmlisches Laufvergnügen

25 Kilometer stehen für diesen Sonntag auf meinem Laufprogramm. Da ich zuversichtlich und motiviert bin treibt es mich schon kurz vor Sonnenaufgang aus dem Haus. Diese Augenblicke in der Früh haben das schönste Licht. Die Luft ist klar und noch angenehm frisch. Die Bewölkung dominiert, es gibt aber auch Wolkenlücken. Und die Morgensonne hat alle gestalterischen Möglichkeiten daraus etwas Zauberhaftes zu kreieren. In der ersten Stunde meines Laufes scheine ich zeitweise zu vergessen, weshalb ich so früh raus bin. Des Laufens wegen? Oder doch um einfach nur zu staunen, wie schön es auf diesem Planet sein kann? Fast wie selbstverständlich die Rehbegegnungen. Erst drei, dann zwei und später nochmals drei Tiere. Ich freue mich über zwei junge Hasen auf der Wiese. Zweimal gibt es je einen Fasan und ebenso zweimal ein Eichhörnchen zu beobachten. Dazu das morgendliche Konzert der Vögel. Davon abgesetzt das laute Gekrächze der Krähen. Ansonsten unfassbare Stille und - ich kann es kaum glauben - Einsamkeit. Die ersten 75 Minuten keine Menschenseele...
Es sind dann auch 25 Kilometer zusammengekommen - aber die Hauptsache war das nicht, an diesem ganz besonderen Morgen.













Dienstag, 9. Mai 2017

31,1 Kilometer durch den Teuteburger Wald - Hermannlauf 2017


Täglichlaufen, immerhin seit dem 10. Oktober 2014 - auch in dem längst vergangenen Monat April, der ein besonderer Monat war, wie ja jeder Monat ein besonderer Monat ist. Jeden Tag gelaufen, mal wenig, mal ganz viel. Am letzten Tag dann noch einen drauf gesetzt.  Nach 2009 wollte ich zum zweiten Mal den Hermannslauf bestreiten. Vom Hermannsdenkmal  in Detmold zur Sparrenburg nach Bielefeld. 31,1 Km über Stock und Stein, Sand, Beton, Geröll und Kopfsteinpflaster und als die Füße schon weinen wollen, gibt es auf den letzten beiden Kilometern noch ganz normalen Asphalt. 550 m aufwärts und 700 m abwärts. Eine echte Herausforderung.

Der "Hermann" ist Läuferkult. Wenn Anfang Januar um Mitternacht die Anmeldung für den Lauf frei gegeben ist, dann sind die 7.000 Startplätze am Morgen schon längst vergriffen. So war es auch bei der 46. Auflage dieser Veranstaltung. Was hat mich nur geritten mich da anzumelden?  Jugendlicher Leichtsinn dürfte es jedenfalls nicht gewesen sein.Aus meiner ersten Teilnahme 2009 habe ich noch in Erinnerung, wie ich nach gut 7 Kilometern den ersten ernsthaften Anstieg erklommen hatte. Es war so warm, bis zu 28 Grad. Es war staubig, ich war schon nach dem ersten Drittel der Strecke leer. Und nur mit großer Willensanstrengung  habe ich das  Ziel erreicht. Und 2009 war ich nach meinem heutigen Gefühl fit, geradezu gut drauf. Vom 57. bis zum 65. Lebensjahr liegen Welten. Nach meiner Anmeldung in diesem Jahr vor einigen Monaten wusste ich sehr genau, was auf mich zukommt. Es war Ansporn und Drohung zugleich. Ich wusste wo ich hin wollte, ich wusste aber nicht wie. Während bis Mitte Februar noch alles gut lief und ich eigentlich ganz zuversichtlich war, kam der große Einschnitt, wie das Leben eben so spielt. Es schien nicht mehr vorwärts zu gehen; scheinbar gab es nur noch den Rückwärtsgang. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Die Läufe sollten länger werden; stattdessen wurden sie kürzer. Aber immerhin, ich lief ja noch täglich. Am 4. April zog ich die Reißleine. Ich bot meinen Startplatz in einer vom Veranstalter ermöglichten Startplatzbörse an. Ich staunte aber, wie viele von ihrer Startmöglichkeit plötzlich wieder zurücktreten wollten. Ich sah nach wenigen Tagen ein, dass ich auf meinen schon bezahlten Startplatz sitzen bleiben würde. Das ist das Risiko. Denn wer weiß  schon im Voraus, ob er zu einem bestimmten Zeitpunkt 31 Kilometer wird laufen können. Also abgehakt. Einfach weiter laufen und sehen was passiert. Kaum war der Druck weg  kehrte  der Mut und die Lockerheit wieder zurück.

Am 10. April waren es noch 16 Kilometer - am 14. April (Karfreitag) schon 24 und drei Tage später am Ostermontag erstaunliche 31,5 Kilometer. Soweit so gut. Denn es fehlten die Höhenmeter und der wechselnde schwere Untergrund wie beim Hermannslauf. Noch ein letztes Mal eine Woche vor dem "Hermann" 22,5 Kilometer gelaufen. Die langen Läufe hatte ich danach in den Beinen. Es zwickte und zwackte an vielen Stellen. Eine  Woche Zeit um noch etwas zu regenerieren und die täglichen Läufe entsprechend kurz gestaltet. Die Startplatzbörse war längst geschlossen und ich wollte jetzt auch unbedingt laufen und mich der selbst gesetzten Herausforderung stellen.

Am letzten Tag  des Monats April stehe ich um 10 Uhr am Hermannsdenkmal und es ist kalt. Die Sonne strahlt vom makellos blauen Himmel. Aber es ist dennoch sehr frisch. Und es sind beachtliche Böen angesagt. Bis zu 50 Km/h entgegengesetzt zur Laufrichtung, also von vorne.

Und doch freue mich, dass ich hier stehe. Ich strahle förmlich noch innen und nach außen. Ich will es einfach wissen.

 Die  Läufer werden etwas zeitversetzt in drei Startgruppen auf dem Weg geschickt. Ich überquere als einer der letzten die Startlinie. Ich habe nur ein Ziel, nämlich nach 31,1 Km das Ziel an der Sparrenburg in Bielefeld zu erreichen. Nichts sonst treibt mich an, keine Zeit und schon gar keine Platzierung. Um 16.30 Uhr soll der letzte Läufer die Ziellinie überquert haben und jetzt ist es gerade mal 11.20 Uhr. Das schaffe ich, wenn ich es ganz ruhig angehen lasse. Nach einem kurzen unbedeutnden Anstieg geht es für die nächsten knapp fünf Kilometer bergabwärts. Den  Hermann bekomme ich nur einmal kurz zu sehen. Er streckt sich - mir den Rücken zugekehrt - in den blauen Himmel. Es geht abwärts und zwar richtig, einmal sind es sogar bis zu 20 % Gefälle. Der Weg ist hier gut zu belaufen. Runter laufen macht Spaß.    Man darf es aber nicht unterschätzen. Auch dieses Laufen bedeutet eine Belastung; im Laufe eines langen Weges wird man das später spüren. Je schneller man läuft, um so größer ist die Belastung. Es wäre falsch zu einem so frühen Zeitpunkt zu versuchen einige Sekunden zu gewinnen. Es heißt, dass man diese Sekunden am Ende mit Minuten drauf zahlt. Und wofür  soll ich mich abhetzen. Ich laufe doch zu meinem Vergnügen. Statt Sekunden zu schinden genieße ich lieber den Teuteburger Wald an diesem wunderschönen Frühlingstag. Die Kühle des Morgens liegt bald hinter mir und die kurzen Laufsachen waren absolut die richtige Kleiderwahl. Der komfortable Wegabschnitt ist zu Ende. Der Waldweg hat  einen  überwiegend sandigen Untergrund und neben dem Hauptweg verläuft ein schmaler Pfad mit etwas festerem Boden. Das ist mein Weg und hier schlängen sich die Läufer wie an einer Kette aufgereiht.  Nach fünf Kilometer  beginnt deutlich der erste Anstieg. Zunächst noch behutsam, doch dann nimmt die Steigung zu. Man kann hier heraufhetzen und seine  Energie verpulvern. Nicht mit mir, ich kennen den Hermann, der verzeiht einem das nicht. In dem Schlussfeld, in dem ich mich zweifellos befinde sind entweder die Genussläufer die es nicht anders wollen. Oder es sind diejenigen, die nicht anders können. Ich habe beide Bestandteile in mir vereint.  Nur das machen was geht. So geht es langsam aber sicher den Berg hinauf. Nach 5,5 Km kommt  ein Verpflegungsstand. Hier gibt es Wasser und ich greife gerne zu. Das kalte Getränk tut gut und die kurzen Sekunden zum ersten Durchschnaufen ebenfalls.  Der "große Ehberg" ist sieben Kilometern überschritten, der erste beachtliche Anstieg damit geschafft. Es  geht wieder abwärts. Gut so. Für bestimmte Streckenpunkte gibt maximale Durchgangszeiten. Die muss man zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben. Der erste relevant Punkt liegt bei 8,3 Km. Ich habe keinerlei Schwierigkeiten die vorgegebene Zeit einzuhalten. Das wäre zu diesem frühen  Stadium des Laufes auch verwunderlich und bedenklich. Dieser erste Punkt hat die Bezeichnung "Augustdorf Panzerstrtaße". Und genau darum handelt es sich auch. Es ist eine (ehemalige?) betonierte Panzerstraße auf einem Truppenübungsgeländer. Vor 8 Jahren hat es hier gestaubt und es war drückend heiß. Heute ist es moderat mild und es staubt auch nur ein kleines bisschen.  Wo ist der angekündigte Wind?  Ich vermisse ihn überhaupt nicht. Vielleicht schützt auch der Wald? Auf der Panzerstraße gibt es zum zweiten Mal etwas zu trinken, wofür ich dankbar bin. Übrigens ist das ein Bereich, wo sich zahlreich Zuschauer zusammenfinden um die Läufer "anzufeuern". Anfeuerungen auf der Panzerstraße, wie  schön ist das denn? Die Panzerstraße ist dann bald zu Ende. Doch es geht weiter durch das Truppenübungsgelände. Der Wald ist für solche Zwecke eigentlich  zu schade. Nach 12 Kilometer  ist dieser Bereich geschafft und ein weiterer nicht so schwieriger Anstieg ist auch überwunden. Irgendwo danach kommt dann ein weiterer Kontrollpunkt. Doch eigentlich interessiert mich das nicht, so langsam bin ich (noch) nicht. Ich fühle mich gut, auch wenn die bisherigen Kilometer nicht ohne  Wirkung geblieben sind. Doch das war noch gar nichts. Jetzt kommt ein sehr steiler Anstieg und die ganze Kompanie steht zwar nicht still, sie schleicht sich aber schneckengleich Zentimeter für Zentimeter nach oben. Ich bin ein besonders langsames Exemplar und ich bin es hier ganz bewusst. Mich motiviert an dieser Stelle nur der bevorstehende Abstieg.

Doch es dauert noch eine Ewigkeit. Erst bei Kilometer 16 ist dieses Ungetüm geschafft. Der Tönsberg. Oben und jetzt geht es schneller runter als es rauf gegangen ist. Fast unten angekommen gibt es eine Verpflegungsstation: Wasser, Tee, Elektrolyte, Bananen und Apfelstücke. Energie!Es geht weiter in das schöne Örtchen Oerlinghausen. Hier steppt erfahrungsgemäß der Bär. Die Bewohner feuern unentwegt und laut die Läufer an und feiern vor allem sich selbst. Wo ist der haken? Der Haken befindet sich ganz unten: gröbstes Kopfsteinpflaster. Gift für maltretierte Läuferbeine. Nur am Rand gibt es eine schmale Regenrinne mit einem  angenehmeren Profil. Da läuft jeder drüber.Nach Kilometer  19 kehrt Ruhe ein; dafür beginnt der nächste Anstieg. Hier gibt es auf einigen hundert Metern offenes Gelände. Hier spüre ich auch den starken Wind, der an dieser Stelle zum Glück schräg von hinten kommt. Doch bald schützt uns Läufer wieder der Wald.Dafür gibt es ein neues Hindernis: ein Anstieg  ist mit Holztreppen  versehen. Das kenne ich schon von 2009. Vor Beginn der Treppen steht eine Hinweisschild  das eine Umgehungsstrecke ausweist, Pfeil nach links mit dem Zusatz "für Weicheier". 2009 hatte ich tatsächlich diese Umgehung genutzt. Doch dieses mal setze ich meinen Vorsatz um und nehme die Stufen. Diese sind unterschiedlich hoch und unterschiedlich lang. Das macht Sinn, denn sonst könnte man ja einen Rhythmus finden. Bei meinen schweren Beinen nach 22 Kilometern ist die Gefahr einen Laufrhythmus zu finden ohnehin nicht mehr sehr groß. Und so "wuchte" ich mich nach oben. Die letzte Stufe ist eher erreicht als ich zu hoffen gewagt habe. Das war doch weniger als befürchtet, frohlocke ich innerlich und bin erstaunt. Doch ich habe mich zu früh gefreut, denn bald schon kommt ein weiterer Treppenabschnitt und später dann noch einer... Ich fluche lauthals vor mir her, was dann vor und hinter mir für etwas Heiterkeit sorgt. Immerhin. Es brennt jetzt in den Oberschenkeln, doch irgendwann hat auch diese Tortur ein Ende. Und ganz  oben bei Kilometer 25 gibt es einen Sendemast, der in der Wegbeschreibung als "Eiserner Anton" ausgewiesen ist  und vor allem gibt es nochmal Banane und etwas zu trinken.Nach dem "Eisernen Anton" geht es einen guten Kilometer bergab und es folgt der letzte nennenswerte Anstieg, nicht mehr sehr lang und auch nicht mehr hoch. Aber zu dem Zeitpunkt ist nichts mehr leicht. Auch nicht der folgende steile Abstieg. Runterlaufen ist anstrengend, insbesondere wenn der Weg holprig ist. Die  letzten beiden Kilometer. Ein leichtes angenehmes Gefälle und Asphalt. Das Ziel fast zum Greifen nah. Auf der Promenade Richtung Sparrenburg sind die Anstrengungen fast vergessen und ich kann diesen Zieleinlauf ohne wenn und aber genießen. Ich bin den "Hermann" gelaufen - wer hätte das vor vier Wochen gedacht.


Zusammenstellung der Läufe im April 2017

 Sonntag, 30.04.2017  31,1 km   4:08:17 h

Samstag, 29.04.2017  2 km   0:14:28 h

Freitag, 28.04.2017  2,09 km   0:14:09 h

Donnerstag, 27.04.2017  2 km   0:13:54 h

Mittwoch, 26.04.2017  9,37 km   1:06:34 h

Dienstag, 25.04.2017  2 km   0:13:22 h

Montag, 24.04.2017  2 km   0:13:48 h

Sonntag, 23.04.2017  22,5 km   2:43:20 h

Samstag, 22.04.2017  2 km   0:13:29 h

Freitag, 21.04.2017  5 km  0:34:05 h

Donnerstag, 20.04.2017  2,07 km   0:13:47 h

Mittwoch, 19.04.2017  5 km   0:34:21 h

Dienstag, 18.04.2017  2,02 km   0:13:37 h

Montag, 17.04.2017  31,5 km    3:48:44 h

Sonntag, 16.04.2017  2,15 km   0:15:00 h

Sonntag, 16.04.2017  0 km   0:10:00 h

Samstag, 15.04.2017  2,07 km   0:14:48 h

Freitag, 14.04.2017  24 km  2:55:53 h

Donnerstag, 13.04.2017  2 km   0:13:45 h

Mittwoch, 12.04.2017  10 km  1:12:15 h

Dienstag, 11.04.2017  2,009 km   0:13:36 h

Montag, 10.04.2017  16 km   1:56:34 h

Sonntag, 09.04.2017  5 km   0:34:42 h

Samstag, 08.04.2017  2 km   0:14:41 h

Freitag, 07.04.2017  5 km    0:33:25 h 345

Donnerstag, 06.04.2017  1,81 km    0:12:17 h

Mittwoch, 05.04.2017  5,01 km   0:34:20 h

Dienstag, 04.04.2017  1,8 km   0:12:19 h 123

Montag, 03.04.2017  12 km   1:22:43 h

Sonntag, 02.04.2017  6,62 km   0:46:59 h 

Samstag, 1. April 2017

Winterlaufserien im Frühling






April, April? - April, April!!!

Der Monat März ist schon wieder Vergangenheit. Es ist Frühling - unübersehbar. Nicht nur weil am 20. März der kalendarische Frühlingsanfang war. Auch die Temperaturen sind deutlich angestiegen. An den letzten beiden Tagen im März kletterte das Thermometer auf über 20 Grad. Am letzten Tag des Monats durfte ich meinen Lauf bei 23 Grad durchführen. Bisher die höchste Temperatur in diesem Jahr, jedenfalls nach meinen eigenen Feststellungen.

War der Februar aus privaten Gründen ein schmerzhafter Monat für mich und somit auch das Laufen kein ungetrübtes Unterfangen, so wurde im März die Talsohle erreicht, wenn nicht sogar durchschritten. Es geht immer weiter, auch bei meinem Täglichlaufen. Bisher ist es jedenfalls so.

Am 27. März durfte ich meinen 900. Lauftag absolvieren.

Vorher, am 5. und am 25. März konnte ich die letzten beiden von insgesamt 3 Läufen innerhalb der "Winterlaufserie Duisburg" durchführen. Eine große Veranstaltung mit 5.500 angemeldeten Läufern. Ich nehme dort seit 2007 ohne Unterbrechung teil. In diesem Jahr schaffte ich endlich wieder einmal alle drei Läufe (10 Km, 15 Km und Halbmarathon). So langsam wie in diesem Jahr war ich noch nie, allerdings war ich auch noch nie älter und zuletzt konnte ich die vollständige Serie im Jahre 2011 laufen. Das ist ja auch schon eine Zeit her. Ich bin zufrieden, denn allzu viele Läufer gibt es in meiner Altersklasse nicht mehr. Das allein ist ja schon ein Gewinn. Am 25. März, dem letzten Lauf der Serie,  kletterten die Temperaturen immerhin bis auf 16 Grad, bei strahlend blauem Himmel. Schweißtreibend, insbesondere weil noch ungewohnte Bedingungen zu dieser Jahreszeit.

Und sonst? Deutlich häufiger als sonst konnte ich Rege beobachten, eine Menge Rehe, bis zu acht auf einmal. Einmal bekam ich einen Hasen zu Gesicht - ein ganz seltenes Erlebnis. Er entwich mit rasender Geschwindigkeit über den nassen Acker,  hielt zweimal abrupt ab und machte Männchen.

Die Sonne spendete deutlich längere Tag und sorgte für zauberhaftes Licht  morgens und abends. Licht und wärme ließen die Pflanzenwelt erwachen und leider auch die Mücken.

212 Laufkilometer sind im vergangenen Monat zusammen gekommen. Das ist etwas mehr als mein Durchschnitt. Ich war dafür 24:25 Stunden laufend unterwegs. Worüber sollte ich also klagen? Gewiss nicht über mein Täglichlaufen, denn das stellte sich auch dieses Mal wieder als Gewinn heraus.

Gelaufen im März:

Freitag, 31.03.2017, 11 Km in 1:20;04 h
Donnerstag, 30.03.2017, 1,8 Km 2 m 0:12:13 h
Mittwoch, 29.03.2017  6,64 km  12 m  0:45:45 h
Dienstag, 28.03.2017  1,8 km  3 m  0:11:59 h
Montag, 27.03.2017  9,5 km  13 m  1:05:25 h
Sonntag, 26.03.2017  2,45 km  3 m  0:16:56 h
Samstag, 25.03.2017  21,1 km  40 m  2:26:06 h
Samstag, 25.03.2017  1,63 km  2 m  0:10:40 h
Freitag, 24.03.2017  1,8 km  1 m  0:12:05 h
Donnerstag, 23.03.2017  5 km  10 m  0:33:50 h
Mittwoch, 22.03.2017  1,8 km  2 m  0:12:07 h
Dienstag, 21.03.2017  7 km  10 m  0:46:39 h
Montag, 20.03.2017  1,8 km  1 m  0:12:25 h
Sonntag, 19.03.2017  21,1 km  40 m  2:29:56 h
Samstag, 18.03.2017  1,8 km  1 m  0:12:41 h
Freitag, 17.03.2017  8 km  13 m  0:53:44 h
Donnerstag, 16.03.2017  1,8 km  1 m  0:11:53 h
Mittwoch, 15.03.2017  8,88 km  15 m  1:00:45 h
Dienstag, 14.03.2017  7,22 km  15 m  0:49:44 h
Montag, 13.03.2017  1,8 km  1 m  0:12:08 h
Sonntag, 12.03.2017  21,1 km  30 m  2:30:58 h
Samstag, 11.03.2017  3,63 km  10 m  0:25:37 h
Freitag, 10.03.2017  2,05 km  2 m  0:14:25 h
Donnerstag, 09.03.2017  10,15 km  12 m  1:10:22 h
Mittwoch, 08.03.2017  2,009 km  1 m  0:13:41 h
Dienstag, 07.03.2017  10,17 km  10 m  1:10:49 h
Montag, 06.03.2017  6 km  10 m  0:41:32 h
Sonntag, 05.03.2017  2,52 km  2 m  0:17:20 h
Samstag, 04.03.2017  15 km  40 m  1:40:09 h
Samstag, 04.03.2017  2 km  4 m  0:13:20 h
Freitag, 03.03.2017  2 km  1 m  0:13:11 h
Donnerstag, 02.03.2017  2 km  1 m  0:13:5 h
Mittwoch, 01.03.2017   10 Km in 1:03:44 h

Mittwoch, 1. März 2017

Täglichlaufwunden

"Täglichlaufen" bedeutet lediglich täglich zu laufen? Sicher, doch der Kontext des Lebens spielt nicht immer mit.. Täglichlaufen ist nichts Losgelöstes. Es findet in einem Alltagsrahmen statt. Dieser Rahmen enthält alle vorstellbaren Schattierungen. Das Leben ist weder fair noch gerecht. Es ist aber wie es ist.  Es kann einem auch den Boden unter den Füßen wegziehen.  Täglichlaufen ist  manchmal unendlich unwichtig. 

Randnotiz: Am 21. Februar bin ich bei einem kurzen Lauf am Abend mit dem rechten Fuß umgeknickt. Tags drauf sah es nicht so aus, als sollte ich meine Serie weiter führen können. Es ging dann doch weiter. Wenigstens das nicht auch noch. Inzwischen laufe ich auch wieder ohne große Beeinträchtigungen.










Es gab auch in diese Monat wieder einige besondere Läufe. Dreimal schaffte ich lange Läufe über mehr als 20 Km. Am 12. März gab es wieder die "Bertlicher Straßenläufe". Ich lief dort bei kaltem und windigen Wetter Halbmarathon und war schneller als vor gut 10 Jahren, bei meinem ersten Lauf über eine solche Strecke. Allerdings war ich in der Zwischenzeit auch schon mal schneller als zuletzt. Alles ist relativ.

Am 19. Februar lief ich mit 25 Km meinen bisher längsten Lauf in diesem Jahr. Zwei Tage hatte ich mit leichten Muskelbeschwerden zu tun. Dann knickte ich eben unglücklich um.

Aus der Mitte des Monats gibt es noch über einen wunderschönen Abendlauf zu berichten Die Abendsonne zauberte ein Lichtspektakel. Dann in der Dämmerung gab es 7 Rehe gleichzeitig zu bestaunen. Vielleicht hätte ich  sie gar nicht gesehen, wenn nicht der Bauer, mit .dem ich gerade ein Gespräch führte, nicht auf das offene Feld zeigte. Die Rehe überquerten dieses mit rasender Geschwindigkeit. Wohl auch weil das Gelände hier keinen Schutz bot und der Hund des Bauern heftig an der Leine zerrte. In Sekunden erreichten sie den Waldesrand und waren im Nu verschwunden.

So langsam hoffe ich meinen Laufrhythmus zurückzufinden. Doch es ist derzeit alles sehr schwerfällig.


Auflistung der Läufe im Februar:

Dienstag, 28.02.2017  3 km    0:20:40 h
Montag, 27.02.2017  16 km    1:52:33 h
Sonntag, 26.02.2017  3,11 km    0:20:56 h
Samstag, 25.02.2017  5 km   0:33:53 h
Freitag, 24.02.2017  5 km   0:34:05 h
Donnerstag, 23.02.2017  2,06 km    0:13:56 h
Mittwoch, 22.02.2017  2,05 km    0:14:13 h
Dienstag, 21.02.2017  2,04 km    0:14:06 h
Montag, 20.02.2017  2,05 km    0:14:00 h
Sonntag, 19.02.2017  25 km   2:55:39 h
Samstag, 18.02.2017  2,06 km    0:14:17 h
Freitag, 17.02.2017  10,07 km    1:09:15 h
Donnerstag, 16.02.2017  2,02 km    0:13:09 h
Mittwoch, 15.02.2017  6,65 km    0:45:18 h
Dienstag, 14.02.2017  2 km   0:13:46 h
Montag, 13.02.2017  2,02 km    0:14:32 h
Sonntag, 12.02.2017  21,1 km  2:18:04 h
Samstag, 11.02.2017  2,02 km    0:14:33 h
Freitag, 10.02.2017  2,029 km  0:13:53 h
Donnerstag, 09.02.2017  6,66 km    0:46:08 h
Mittwoch, 08.02.2017  2,04 km    0:13:24 h
Dienstag, 07.02.2017  10,01 km  1:03:23 h
Montag, 06.02.2017  2,02 km    0:13:40 h
Sonntag, 05.02.2017  15,05 km  1:44:13 h
Samstag, 04.02.2017  2,04 km    0:14:09 h
Freitag, 03.02.2017  22,3 km 2:40:53 h
Donnerstag, 02.02.2017  3 km    0:20:14 h
Mittwoch, 01.02.2017  3,658 km  0:24:46 h

Dienstag, 31. Januar 2017

Verfrorener Januar







Der erste Monat des Jahres 2017 - Januar. Da geht er dahin. Ich war doch eigentlich noch gar nicht fertig mit Dir. Soviel bleibt unerledigt und jetzt bleibt keine Zeit mehr. Ich finde das einfach nur unverfroren!

Der Januar kann aber eigentlich nichts dafür. Er war einfach nur da. Wenn es nicht gereicht hat, dann lag es an uns selbst.

Dieser Januar war kalt, sage ich jetzt mal so, ohne dass ich es statistisch belegen konnte. Es gab eine Periode mit Dauerfrost. Es gab an eine ganze Reihe von Tagen mäßigen Nachtfrost bis zu minus 8 Grad. Es war kälter als in den letzten Jahren. Schnee war allerdings Mangelware. Der Januar war wie schon zuvor der Dezember viel zu trocken.

Es gabe einige positive Dinge:

Ich bin gesund geblieben.

Ich durfte mein Täglichlaufen fortsetzen.

Mond und Sterne waren in dunklen Nächten zu bewundern.

Die Wintersonne zauberte morgens und abends schönen Lichtspektakel.

Der schöne lange Lauf auf die Hohewardhalde. Erst noch der mystische Mondschein. Eisig schön. Später schon wieder unten der Sonnenaufgang.

Der längste Lauf: 21,1 Km.

Am letzten Sonntag der erste Lauf der Winterlaufserie in Duisburg über 10 Km. Seit 2007 nehme ich an diesem Winterlauf teil.
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Dienstag, 31.01.2017  7,5 km   0:50:53 h

Montag, 30.01.2017  2,09 km   0:13:26 h

Sonntag, 29.01.2017  2,029 km   0:14:05 h

Samstag, 28.01.2017  10 km  1:01:02 h

Samstag, 28.01.2017  2,21 km  0:14:39 h

Freitag, 27.01.2017  2 km  0:13:56 h

Donnerstag, 26.01.2017  2,009 km  0:13:33 h

Mittwoch, 25.01.2017  8,27 km  0:50:53 h


Dienstag, 24.01.2017  2,009 km   0:13:36 h

Montag, 23.01.2017  2,04 km   0:14:07 h

Sonntag, 22.01.2017  21,11 km   2:24:26 h

Samstag, 21.01.2017  2,029 km   0:13:34 h

Freitag, 20.01.2017  6,65 km   0:45:30

Donnerstag, 19.01.2017  3,66 km   0:24:21 h

Mittwoch, 18.01.2017  12,05 km   1:22:13 h

Dienstag, 17.01.2017  5,05 km   0:32:07 h

Montag, 16.01.2017  2,25 km   0:15:17 h

Sonntag, 15.01.2017  19,11 km  103 m  2:17:18 h

Samstag, 14.01.2017  2,029 km   0:14:19 h

Freitag, 13.01.2017  6,29 km   0:43:02 h

Donnerstag, 12.01.2017  2,029 km   0:13:52 h

Mittwoch, 11.01.2017  11,01 km  1:15:18 h

Dienstag, 10.01.2017  5,04 km   0:33:55 h

Montag, 09.01.2017  2,04 km   0:13:42 h

Sonntag, 08.01.2017  14,48 km  1:40:16 h

Samstag, 07.01.2017  2,029 km   0:13:57 h

Freitag, 06.01.2017  7,53 km  0:48:02 h

Donnerstag, 05.01.2017  2,05 km  0:13:20 h

Mittwoch, 04.01.2017  10,22 km  1:09:59 h

Dienstag, 03.01.2017  2,029 km  0:13:39 h

Montag, 02.01.2017  2,04 km   0:14:07 h

Sonntag, 01.01.2017  6,66 km   0:44:51 h